Die Luisenkirche als Klangraum
- ein Haus für die Musik
Barocke Kirche
Die 1716 eingeweihte Luisenkirche in Berlin-Charlottenburg ist räumlich wie historisch der ideale Ort des Projekts. Die vier gleich großen Apsiden des Kirchenbaus laden zum Musizieren von allen Seiten ein. Der Aufbau des spanischen und des italienischen Orgelwerks auf den Nord- und Südemporen eröffnet Möglichkeiten für historische Doppelchörigkeit wie etwa im Marcus-Dom in Venedig. Das barocke französische Orgelwerk wird auf der Westempore mit dem typischen Rückpositiv den Klang barocker französischer Musik nach Berlin tragen. Die große sinfonische Orgel im Altarraum wird optisch und klanglich zusammenfassen und den nüchternen protestantischen Raum verzaubern.

Modernes Chorheim
Im Dachgeschoss der barocken Luisenkirche entsteht ein Probenraumensemble, das ideale Voraussetzungen für die Probenarbeit mit Chören und Orchestern bietet. Besonders der Kinder- und Jugendchor für Alte Musik Cantores minores Berlin wird von dem hervorragenden Raumangebot des von Kahlfeldt-Architekten entworfenen Chorheims profitieren.

Raumkonzept Luisenkirche: Kahlfeldt-Architekten 2012

















1716 „Stadt- und Parochialkirche" nach Plänen der Schlossbaumeister
Philipp Gerlach und Martin Böhme


1826 Restaurierung und Turmbau durch
Karl Friedrich Schinkel

1943 ausgebrannt

1956 Wiederaufbau durch den Bauhaus-Künstler Hinnerk Scheper